Der AV2-Blitzangriff: Warum Chips&Media jetzt die US-Hardware-Hersteller unter Druck setzt

(SeaPRwire) –   By: Ethan Gallagher

Die Ankündigung aus Seoul ist ein Warnschuss. Chips&Media behauptet, die AV2-Hardware fertiggestellt zu haben. Das ist schnell. Vielleicht zu schnell. Die 20-30 Prozent Effizienzsteigerung gegenüber AV1 sind verlockend. Doch die Implementierungskosten in Silizium sind brutal. Wer hier nicht aufpasst, verbrennt Cash.

Offiziell integrieren sie den Decoder in die ‚WAVE‘-Serie. Er unterstützt 4K@240fps oder 8K@60fps bei niedriger Leistung. Die Realität sieht anders aus. Sie zielen direkt auf die Rechenzentren von YouTube und Netflix. Software-Lösungen scheitern bei diesen Raten. Chips&Media bietet physisches Silizium. Das senkt die Bandbreitenkosten massiv. Das ist keine einfache Aktualisierung. Es ist eine Wette auf Hardware-Dekodierung.

Das HW RTL war bereits im Mai fertig. Nun laufen Lizenzgespräche in Nordamerika. Matt Frost vom AOMedia Steering Committee lobt die Partnerschaft. Das ist nötig. Ohne AOMedia-Backing ist die IP wertlos. Die Gespräche mit den US-Giganten sind der entscheidende Test. Drei Milliarden Einheiten History zählen nur, wenn die neuen Lizenzen fließen.

Wer diese IP nicht sichert, wird im nächsten Hardware-Zyklus zum reinen Zulieferer degradiert.

Author bio: Ethan Gallagher, ein Silicon Valley Hardware-Architekt und Infrastrukturstratege.